Jahresrückblick 2024 – Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns


Ein aufregendes Jahr liegt hinter uns, und wir möchten die ersten Tage im neuen Jahr nutzen, um das Erlebte Revue passieren zu lassen. 2024 war gefüllt mit neuen Herausforderungen und spannenden Projekte und wir haben es geschafft mal wieder über uns hinauszuwachsen. Schauen wir also gemeinsam zurück was wir im vergangenen Jahr miteinander erlebt haben.



Ein zweiter Standort für Lernsucks

 

Das Jahr begann direkt mit einer großen Neuerung: Im Februar durften wir unseren zweiten Standort in Lichtenstein eröffnen! Damit konnten wir unser Einzugsgebiet deutlich zu erweitern und unsere Unterstützung auch Schülern in Lichtenstein und Umgebung anbieten.

Die Eröffnungsfeier war wirklich schön: In entspannter Atmosphäre konnten wir nicht nur bekannte Gesichter aus Hohenstein-Ernstthal begrüßen, sondern auch viele neue Interessierte aus Lichtenstein und Umgebung kennenlernen. Mit kleinen Snacks und der Vorstellung all unserer Angebote haben wir den Standort feierlich eingeweiht.

Die ersten Monate am neuen Standort waren geprägt von konzentrierter Aufbauarbeit – doch es hat sich gelohnt. Schnell zeigte sich, dass unser Konzept auch in Lichtenstein großen Anklang findet. Schüler und Eltern schätzen die individuelle Betreuung, die ruhige Lernumgebung und die Flexibilität unserer Angebote.



Vorsicht: Prüfungsphase


Kaum war die Eröffnung gefeiert, stand für viele Schüler ein wichtiger Meilenstein an: die Abschlussprüfungen. Diese Phase ist für Schüler und Eltern gleichermaßen aufregend, da sie oft die Weichen für die Zukunft stellt. Ob Gymnasium, Oberschule oder Hauptschule – wir haben mehr als zwei duzend Schüler gezielt auf ihre Prüfungen vorbereitet.

Unsere Prüfungsvorbereitungskurse wurden individuell auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten.

Neben der kontinuierlichen Nachhilfe bieten wir jedes Jahr auch Intensivkurse an. Hier konzentrieren wir uns einerseits auf die Prüfungsaufgaben, geben den Schülern aber auch die Herausforderung einmal, genau wie in der späteren Prüfung, mehrere Stunden am Stück über Aufgaben zu brüten. So können sie sich an den Prüfungsmodus gewöhnen und werden nicht nur fachlich, sondern auch mental gestärkt, damit sie selbstbewusst und gut vorbereitet in die Prüfungen gehen können.

Das Ergebnis in 2024? Strahlende Gesichter und viele gute Abschlüsse! Ein guter Abschluss ist für uns der schönste Grund, Schüler „zu verabschieden“ – mit dem Wissen, dass sie durch unsere Unterstützung ein Stück näher an ihre Ziele gekommen sind.



Neues Angebot: Lerntherapie und Jugendhilfe


Seit April 2024 sind wir nicht mehr nur in der Nachhilfe und an Schulen aktiv, sondern auch im Bereich der Lerntherapie tätig. Als Träger der Jugendhilfe Sachsen haben wir unser Angebot um einen wichtigen Baustein erweitert.

Die Lerntherapie richtet sich an Schüler mit speziellen Bedürfnissen, wie zum Beispiel Teilleistungsstörungen (Dyskalkulie, Lese-Rechtschreib-Schwäche) oder ADHS. Viele dieser Kinder verfügen über eine normale oder sogar überdurchschnittliche Intelligenz, stoßen in bestimmten Bereichen jedoch auf große Schwierigkeiten und an ihre Grenzen. Dank der Zusammenarbeit mit unserem erfahrenen Lerntherapeuten können wir diesen Schülern nun eine maßgeschneiderte Unterstützung anbieten, die nochmal deutlich über die Nachhilfe hinausgeht.

Unser Ziel ist es, ein ganzheitliches Angebot zu schaffen, das Schüler nicht nur fachlich, sondern auch methodisch und emotional stärkt. Mit der systemischen Lerntherapie haben wir einen weiteren Schritt getan, Lösungen für besondere Herausforderungen zu finden und dazu beizutragen, dass Schüler ihr volles Potenzial entfalten können.



Schulprojekte und Unterrichtsersatz


Nach den Sommerferien standen unsere Schulprojekte im Fokus, auch unser Engagement als Partner von Schulen wurde noch einmal deutlich ausgebaut.


  • In Zschopau führten wir an der August-Bebel-Oberschule spannende Projekttage durch. Themen wie Fairtrade und globale Startvoraussetzungen wurden mit kreativen Methoden vermittelt – weitab vom klassischen Frontalunterricht.
  • Unser bisher größtes Schulprojekt fand im September am Gymnasium in Lichtenstein statt. Im Rahmen einer interkulturellen Woche gestalteten wir Stationen zu den Themen „Indische Kleidung“, „Chinesisches Neujahrsfest“ und „Interkulturelles Spiel“. Die Schulprojektwoche war gleichzeitig ein Tag der Zusammenarbeit, denn es war ein gemeinschaftliches Projekt von vier Schulen: Es nahmen neben den 6. Klassen des Professor Max Schneider Gymnasiums auch Schüler der Heinrich von Kleist Oberschule, der Heinrich von  Kleist Grundschule und der Grundschule in Rödlitz teil. In dieser Größenordnung und dem Umfang, war das einmalig in ganz Sachsen, worauf wir sehr stolz sind.


Mit Beginn des Schuljahres 2024/25 konnten wir außerdem unser Angebot an Schulen noch einmal deutlich ausbauen. Neben Förderunterricht und AGs (wie 3D-Druck, Schach oder Holzbearbeitung) unterstützen wir Schulen nun auch vermehrt Unterrichtsersatz. Insgesamt sind wir an über 15 Schulen aktiv – ein Zeichen dafür, wie wichtig unsere Arbeit geworden ist.



Sportförderung bei Lernsucks


Ein weiterer Schwerpunkt über das gesamte Jahr 2024 hinweg war unsere Sportförderung. Wir glauben daran, dass sportliches Engagement wichtige Werte wie Disziplin, Teamgeist und Zielstrebigkeit vermittelt – Qualitäten, die auch im schulischen Bereich von großer Bedeutung sind.

  • Amy Zmarzly, die talentierte Nachwuchsrennfahrerin aus Lichtenstein, begleiten wir schon seit 2023. 2024 war für sie ein aufregendes Jahr: Sie nahm erstmalig am KTM Junior Cup (powered by ADAC) und der FIM Mini GP teil. Trotz starker Konkurrenz schlug sie sich tapfer und konnte viele Erfahrungen und sportliche Erfolge sammeln.
  • Im August erweiterten wir unsere Sportförderung um die Stahlspitzen Lichtenstein, ein engagiertes Dartsteam. Mit neuen Lernsucks-Trikots ausgestattet, treten sie bei Turnieren auf und empfangen Gäste in ihrem Vereinslokal, dem Darts+Billard-Eck in Lichtenstein.
  • Zum Jahresende stieß mit den „Little Sparkles“ ein weiteres Team und eine weitere Sportart hinzu: Die Cheerleading-Gruppe des SV Heinrichsort hat sich im Herbst 2024 neu formiert. Die jungen Mitglieder zwischen 9 und 12 Jahren beeindruckten uns bei ihrer Weihnachtsfeier mit einer tollen Choreografie, die sie in kürzester Zeit einstudiert hatten. Wir sind gespannt, was 2025 für sie bereithält – besonders, wenn sie in ihren neuen Tanzuniformen auftreten werden.


Kulturelle und soziale Verantwortung


Auch im kulturellen Bereich engagierten wir uns im Jahr 2024 bei zahlreichen Projekten und Veranstaltungen:

  • Wir stellten einen Standort in der österlichen Eierrallye in Hohenstein-Ernstthal und brachten die Köpfe mit unseren Rätseln zum rauchen
  • Unsere Bücherwurm-AG aus der Karl-May-Grundschule führte Vorlesestunden im Wohnprojekt eines Pflegedienstes durch.
  • Wir unterstützten das Licht- und Lampionfest in Lichtenstein mit einer Spende, so dass die Durchführung gesichert wurde.
  • Mit dem Freundeskreis der Stadtbibliothek Lichtenstein beteiligten wir uns an der „Bücherreise“, einem Projekt, das Bücher auf Reisen schickt und Lesefreude weckt.




Neues Zuhause: Erweiterung in Hohenstein-Ernstthal


Zum Jahresende haben wir uns selbst noch ein Weihnachtsgeschenk gemacht: die Zusammenführung der beiden Hohensteiner Standorte Conrad-Clauß-Straße und Weinkellerstraße. Ab sofort befinden sich alle Unterrichtsräume in der Conrad-Clauß-Straße – ergänzt durch drei neue, wunderschöne Räume in der oberen Etage. Das bedeutet weniger Laufwege und noch bessere Bedingungen für Schüler und Lehrer, denn es ist eine wirklich heimelige Atmosphäre entstanden, in der sich alle wohl fühlen.



Danke für ein großartiges Jahr!


2024 war für uns ein sehr ereignisreiches Jahr, wir haben sehr viel erreicht und viel erlebt.  Das alles wäre natürlich nicht ohne die Unterstützung möglich, die wir im Laufe des Jahres hatten. Sei es durch die Direktoren und Lehrer der Schulen, an denen wir tätig sind, unseren Partner wie dem dialogus e. V. oder dem Pflegedienst Bianka Schädlich, natürlich unseren Kollegen und Mitarbeitern und vor allem all unseren Schülern, die zusammen mit uns ihr Bestes tun, um voran zu kommen und besser zu werden.

Wir danken euch allen vom Herzen!


Ausblick auf das noch neue Jahr


Was bringt nun 2025 mit sich? Nun, alles steht noch nicht geschrieben, aber was wir versichern können ist, dass wir auch weiterhin unsere Qualität aufrecht erhalten, sei es an den Schulen, in Hohenstein-Ernstthal, in Lichtenstein oder vielleicht an einem neuen Standort, der noch kommen wird?  Wir planen, uns außerdem verstärkt mit dem Übergang von der Schule ins Berufsleben zu befassen und weitere Projekte anzupacken.

Seid gespannt – wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden und schauen freudig in die Zukunft!





Euer
Lernsucks-Team
3. Juni 2026
Die letzten Klassenarbeiten werden in den nächsten Tagen noch geschrieben und ganz langsam kommen nun auch die Sommerferien in Sicht. Nach einem langen Schuljahr freuen sich viele Schülerinnen und Schüler auf freie Zeit, Urlaub, Ausschlafen und eine Pause vom Schulalltag. Und das ist auch gut so Denn Erholung ist wichtig. Trotzdem stellen sich viele Eltern gegen Ende des Schuljahres dieselbe Frage: Sollte mein Kind die Sommerferien wirklich komplett ohne Schule verbringen? Die Antwort darauf ist nicht für jedes Kind gleich. Aber gerade dann, wenn im vergangenen Schuljahr Schwierigkeiten aufgetreten sind oder wichtige Grundlagen noch nicht sicher sitzen, können die Ferien eine wertvolle Gelegenheit sein, entspannt nachzuarbeiten und mit einem guten Gefühl ins neue Schuljahr zu starten. Lernlücken machen keine Sommerferien Viele schulische Inhalte bauen aufeinander auf. Wer beispielsweise Schwierigkeiten mit den Grundrechenarten hat, wird später oft auch bei Bruchrechnung, Gleichungen oder Prozentrechnung Probleme bekommen. Ähnlich ist es in Deutsch oder Englisch: Fehlende Grundlagen begleiten Schülerinnen und Schüler häufig über mehrere Schuljahre hinweg. Deshalb verschwinden Verständnislücken leider nicht automatisch mit dem letzten Schultag. Im Gegenteil: Oft werden sie im nächsten Schuljahr deutlicher sichtbar, weil neue Themen auf bereits vorhandenem Wissen aufbauen. Die Sommerferien bieten deshalb eine gute Gelegenheit, in Ruhe aufzuarbeiten, was während des Schuljahres vielleicht zu kurz gekommen ist. Ferien sollen Ferien bleiben Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, die gesamten Sommerferien am Schreibtisch zu verbringen. Kinder und Jugendliche brauchen freie Zeit, Erholung, Urlaub und die Möglichkeit, einfach einmal abzuschalten. Oft reicht es schon aus, sich an wenigen Tagen in den Ferien bewusst Zeit zu nehmen und noch einmal auf das vergangene Schuljahr zurückzublicken: Welche Themen haben Schwierigkeiten gemacht? Wo gab es immer wieder Unsicherheiten? Welche Fragen sind eigentlich nie richtig beantwortet worden?  Schon wenige gezielte Einheiten können dabei helfen, wichtige Grundlagen zu festigen und mit mehr Sicherheit ins neue Schuljahr zu starten. Denn häufig geht es nicht darum, möglichst viel zu lernen – sondern die richtigen Themen noch einmal anzuschauen.
von MT174586_20210106123441 11. Mai 2026
Für die meisten unserer Abschlussschüler sind die großen schriftlichen Prüfungen nun geschafft: Mathe, Deutsch und Englisch liegen hinter euch – und damit endet für viele auch die gemeinsame Zeit bei uns bei Lernsucks. Natürlich stehen bei einigen noch die mündliche Prüfungen oder Prüfungen an den Fachoberschulen an, und dafür wünschen wir weiterhin ganz viel Erfolg. Trotzdem ist für den Großteil jetzt der Moment gekommen, an dem ein wichtiger Abschnitt langsam zu Ende geht. Und genau deshalb möchten wir uns heute noch einmal bewusst von euch verabschieden. Mehr als nur Nachhilfe Nachhilfe besteht am Ende nicht nur aus Aufgaben, Formeln oder Vokabeln. Viele Schüler begleiten wir über Monate oder sogar Jahre hinweg. Wir erleben gemeinsam stressige Prüfungsphasen, Frust über schlechte Zensuren, aber eben auch die kleinen und großen Erfolgserlebnisse zwischendurch. Manche Schüler kommen anfangs sehr unsicher zu uns, andere genervt von Schule oder mit dem Gefühl, „einfach schlecht“ in einem Fach zu sein. Und oft verändert sich genau das mit der Zeit. Nicht immer von heute auf morgen und nicht immer perfekt geradlinig – aber Schritt für Schritt entstehen Sicherheit, Routine und häufig auch wieder ein anderes Gefühl für Schule und Lernen. Denn Lernen bedeutet nicht nur, Stoff zu verstehen. Es bedeutet oft auch, wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Entwicklung passiert oft leise Viele der Fortschritte sieht man nicht sofort auf einem Zeugnis. Es sind die Momente, in denen Aufgaben plötzlich eigenständig gelöst werden. Wenn vor einer Klassenarbeit weniger Panik da ist. Wenn Schüler anfangen nachzufragen, statt einfach aufzugeben. Das sind oft die Veränderungen, die langfristig den größten Unterschied machen – auch weit über die Schulzeit hinaus. Und genau deshalb war es uns immer wichtig, nicht nur Inhalte „abzuarbeiten“, sondern Schüler wirklich auf ihrem Weg zu begleiten. Jetzt beginnt etwas Neues Für viele von euch endet mit den Prüfungen gerade ein vertrauter Alltag. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Stundenpläne, Hausaufgaben oder Klassenarbeiten, sondern um neue Entscheidungen und neue Wege. Ausbildung, Studium, weiterführende Schule oder vielleicht auch erstmal Orientierung – jeder Weg sieht anders aus. Und das ist völlig in Ordnung. Nicht jeder muss jetzt schon den perfekten Plan für die nächsten zehn Jahre haben. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass sich der eigene Weg oft erst mit der Zeit entwickelt. Wichtig ist vor allem, die nächsten Schritte mit Offenheit und Vertrauen anzugehen – auch wenn die genaue Richtung vielleicht nicht immer sofort klar ist. Ein kleines Dankeschön Wir möchten uns deshalb heute einfach bedanken. Danke für euer Vertrauen. Danke für die gemeinsame Zeit. Und danke dafür, dass wir euch ein Stück auf eurem Weg begleiten durften. Es war schön zu sehen, wie viele von euch in den letzten Monaten und Jahren gewachsen sind – fachlich, aber oft auch persönlich. Und natürlich freuen wir uns auch, von euch zu hören, wenn die Ergebnisse da sind. Ein Blick nach vorn Auch wenn die Schulzeit oder die Nachhilfe jetzt endet: Das, was ihr euch in den letzten Jahren aufgebaut habt, nehmt ihr mit. Nicht nur Wissen, sondern auch Erfahrungen, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, euch durch schwierige Phasen zu arbeiten. Darauf könnt ihr stolz sein. Und egal, wohin euer Weg jetzt führt – wir wünschen euch alles Gute für das, was kommt. Wir stehen euch gern auch in der Zukunft zur Seite. Eine kleine Bitte haben wir aber noch, wenn euch die Zeit bei uns gefallen und geholfen hat, dann freuen wir uns sehr über eine Weiterempfehlung oder eine Google-Bewertung. Damit helft ihr nicht nur uns, sondern auch anderen Schülern und Eltern, die gerade Unterstützung suchen. Für euren weiteren Weg wünschen wir euch viel Erfolg, gute Entscheidungen und das Vertrauen in euch selbst, das ihr euch in den letzten Jahren erarbeitet habt. Euer Lernsucks-Team
6. Mai 2026
Viele Eltern stellen sich gegen Ende des Schuljahres dieselbe Frage: Lohnt es sich überhaupt noch, jetzt mit Nachhilfe zu beginnen – oder ist es dafür schon zu spät? Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. In vielen Fällen kann es sich gerade jetzt sogar besonders lohnen. 
15. April 2026
Viele Schüler haben Fächer, die ihnen leichter fallen, und andere, in denen sie sich mehr anstrengen müssen. Das gehört zur Schule dazu. Manchmal zeigt sich jedoch, dass bestimmte Schwierigkeiten auch mit viel Üben und zusätzlicher Unterstützung nicht besser werden. Besonders häufig betrifft das das Lesen, Schreiben oder Rechnen. In solchen Fällen kann eine Teilleistungsstörung wie LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) oder Dyskalkulie (Rechenschwäche) dahinterstecken. Diese Lernbesonderheiten sind keine Frage von Intelligenz oder mangelndem Fleiß – sie haben tiefere Ursachen und brauchen eine gezielte Förderung. Um ein komplettes Angebot rund um den schulischen Bedarf bereitzustellen, bieten wir neben unserer klassischen Nachhilfe deshalb auch Lerntherapie an, die über das reine Üben von Schulstoff hinausgeht. Was sind Teilleistungsstörungen? Von einer Teilleistungsstörung spricht man, wenn ein Kind in einem bestimmten Lernbereich deutlich größere Schwierigkeiten hat als in anderen Bereichen. Manche Kinder lernen beispielsweise Lesen, Schreiben oder Rechnen deutlich langsamer als ihre Mitschüler – selbst dann, wenn sie sich große Mühe geben. In solchen Fällen kann eine sogenannte Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder eine Rechenschwäche (Dyskalkulie) vorliegen. Bei LRS haben Kinder Schwierigkeiten, Buchstaben sicher zu erkennen, Laute korrekt zuzuordnen oder Wörter flüssig zu lesen und richtig zu schreiben. Typisch sind zum Beispiel häufige Rechtschreibfehler, das Vertauschen von Buchstaben oder ein sehr stockendes Lesen. Wichtig ist: Diese Schwierigkeiten haben nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun. Viele betroffene Kinder sind in anderen Bereichen sehr stark – sie brauchen lediglich eine gezielte Unterstützung beim Lesen und Schreiben. Dyskalkulie betrifft dagegen das Verständnis von Zahlen und Rechenwegen. Kinder mit einer Rechenschwäche haben oft Probleme damit, Mengen einzuschätzen, Rechenoperationen zu verstehen oder sich grundlegende Rechenschritte zu merken. Aufgaben wie Plus- und Minusrechnen fallen auch nach viel Übung schwer, und neue Rechenstrategien werden nur langsam verinnerlicht. In beiden Fällen gilt: Je früher Unterstützung beginnt, desto besser lassen sich Lernlücken aufholen. Mit gezielter Förderung, klaren Lernstrukturen und viel Übung können Kinder Schritt für Schritt mehr Sicherheit entwickeln – und damit auch wieder mehr Freude am Lernen gewinnen. Aber auch mit Schülern, bei denen wir erst in höheren Klassenstufen mit der Lerntherapie begonnen haben, konnten wir große Fortschritte erzielen. Wichtig zu wissen: Diese Schwierigkeiten entstehen nicht durch Faulheit oder fehlende Motivation. Viele betroffene Kinder strengen sich besonders stark an und sind trotzdem frustriert, weil der Fortschritt ausbleibt. Wenn Üben allein nicht ausreicht In der klassischen Nachhilfe wird meist direkt am Schulstoff gearbeitet. Das hilft den meisten Schülern sehr gut. Bei Teilleistungsstörungen reicht das jedoch oft nicht aus, weil die eigentlichen Schwierigkeiten tiefer liegen: Man kann sich Lernen wie einen Hausbau vorstellen: In Kindergarten und Schule wird zunächst ein Fundament gelegt. Auf diesem Fundament bauen sich die Lerninhalte Jahr für Jahr auf. Kleine Lücken lassen sich meist noch gut schließen. Bei Teilleistungsstörungen ist es jedoch manchmal so, als würde man anfangen zu bauen, obwohl der Boden darunter nicht richtig trägt. Vielleicht ist er zu weich, zu sandig oder uneben. Das Fundament wird trotzdem daraufgesetzt – und mit jeder weiteren Etage wächst die Unsicherheit. Für die betroffenen Kinder fühlt sich Lernen dann häufig so an: Aufgaben dauern deutlich länger Fehler passieren immer wieder Konzentration fällt schwer der Druck und die Angst vor dem Scheitern steigen Viele fragen sich irgendwann: „Warum können das alle anderen – und ich nicht?“ Was in der Lerntherapie passiert Genau hier setzt Lerntherapie an. Ziel ist es nicht nur, Aufgaben zu üben, sondern zunächst herauszufinden, warum das Lernen in bestimmten Bereichen nicht funktioniert . Fachlich bedeutet das oft, dass an sogenannten Vorläuferfertigkeiten gearbeitet wird. Das sind grundlegende Fähigkeiten, die eigentlich schon vorhanden sein sollten, bevor Lesen, Schreiben oder Rechnen richtig gelernt wird. Dazu können zum Beispiel gehören: Wahrnehmung von Lauten und Sprache Verständnis von Mengen und Zahlen räumliche Orientierung grundlegende Lernstrategien Indem diese Grundlagen gezielt gestärkt werden, kann sich auch der Umgang mit schulischen Aufgaben Schritt für Schritt verbessern. Mehr als nur Lernen: Auch das Selbstvertrauen stärken Viele Kinder mit LRS oder Dyskalkulie erleben über längere Zeit Misserfolge in der Schule. Das wirkt sich oft auch auf ihr Selbstbild aus. Typische Reaktionen können sein: Rückzug aus dem Unterricht Vermeidung von Aufgaben Frust oder auffälliges Verhalten große Unsicherheit bei Klassenarbeiten Ein wichtiger Teil der Lerntherapie besteht deshalb darin, positive Lernerfahrungen zu ermöglichen . Wenn Kinder merken, dass sie Fortschritte machen können, wächst nach und nach auch ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Stärken werden dabei bewusst in den Mittelpunkt gestellt, während gleichzeitig an den bestehenden Schwierigkeiten gearbeitet wird. Systemische Lerntherapie – Lernen im Zusammenspiel Unsere Lerntherapie arbeitet nach einem systemischen Ansatz . Das bedeutet, dass das Kind nicht isoliert betrachtet wird, sondern im Zusammenspiel aller Bereiche, die seinen Alltag prägen. Dazu gehören zum Beispiel: Familie Schule andere Therapeuten oder Ärzte Freizeitbereiche Die Therapie stützt sich dabei auf drei zentrale Säulen: Elternarbeit Eltern werden in den Prozess einbezogen und erhalten Unterstützung im Umgang mit den Lernschwierigkeiten ihres Kindes. Therapeutische Arbeit In Einzel- oder Gruppensettings wird gezielt an den individuellen Schwierigkeiten gearbeitet. Fachdidaktik Parallel dazu werden die konkreten Kompetenzen im Lesen, Schreiben oder Rechnen systematisch aufgebaut. Dieser ganzheitliche Blick hilft dabei, nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Lerntherapie bei Lernsucks Bei Lernsucks arbeiten zwei ausgebildete Lerntherapeuten mit Schülerinnen und Schülern, die bei LRS oder Dyskalkulie gezielte Unterstützung benötigen. Die Lerntherapie ergänzt unsere klassische Nachhilfe dort, wo reines Üben nicht mehr ausreicht. Ziel ist es, die Grundlagen des Lernens zu stärken, neue Strategien aufzubauen und Kindern wieder mehr Sicherheit im Schulalltag zu geben. Wenn ihr Fragen zur Lerntherapie oder zu möglichen Anzeichen von LRS oder Dyskalkulie habt, sprecht uns gern an. Gemeinsam schauen wir, welche Unterstützung sinnvoll sein kann. euer Lernsucks-Team
1. April 2026
Wir entwickeln uns weiter. In den letzten Jahren ist viel passiert: mehr Schülerinnen und Schüler, mehr Standorte, mehr Angebote. Gleichzeitig ist uns eines immer wichtig geblieben – eine enge und transparente Zusammenarbeit mit den Eltern . Genau hier setzen wir jetzt den nächsten Schritt: Ab sofort steht unser neuer Eltern-Schüler-Portal zur Verfügung. Mehr Überblick, weniger Abstimmung Im Alltag rund um Schule und Nachhilfe geht schnell etwas unter: Termine verschieben sich, Stunden müssen abgesagt werden, man möchte wissen, wann die nächste Einheit stattfindet oder benötigt vor der nächsten Klassenarbeit noch einen zusätzlichen Termin. Mit unserem neuen Eltern-Schüler-Portal wird genau das deutlich einfacher. Eltern haben jetzt die Möglichkeit, die Nachhilfe ihres Kindes direkt und transparent zu verfolgen – ohne lange Abstimmungen oder unnötiges Hin und Her. Was der Zugang konkret bietet Der Zugang ist bewusst übersichtlich und einfach gehalten , damit man sich schnell zurechtfindet und die wichtigsten Funktionen direkt nutzen kann. Unter anderem ist jetzt möglich: Termine einsehen Alle geplanten Nachhilfestunden sind jederzeit abrufbar. Abmeldungen mit einem Klick Sollte ein Termin nicht wahrgenommen werden können, kann der Schüler direkt abgemeldet werden. Wird bis spätestens 9 Uhr am Tag der Nachhilfe abgesagt, so wird die Stunde automatisch als Gutstunde gutgeschrieben . Gutstunden flexibel nutzen: im Gruppenunterricht: direkt selbst einen passenden Ersatztermin buchen (wenn Plätze frei sind) alternativ: Wunschzeiten angeben und wir suchen gezielt einen passenden Termin Verfügbarkeiten hinterlegen Auf Wunsch können Eltern angeben, wann ihr Kind Zeit hat. Das erleichtert uns die Planung deutlich und spart Abstimmungsaufwand. Mehrere Kinder verwalten Familien mit mehreren Kindern haben alles in einem Zugang gebündelt – einfach und übersichtlich über die Initialen von Kind zu Kind wechseln. Und wenn das eigene Kind die Termine selbst im Blick haben soll, kann es sich mit einem eigenen Zugang individuell informieren. Weitere Funktionen sind bereits in Planung und werden nach und nach freigeschalten. Ein Schritt in Richtung mehr Kundenfreundlichkeit Mit dem neuen Zugang gehen wir bewusst einen Schritt weiter: weniger Abstimmung per Nachricht oder Telefon, mehr Eigenständigkeit und Übersichtlichkeit für Eltern und klarere Abläufe für alle Beteiligten Gleichzeitig bleibt unser Anspruch derselbe: persönliche Betreuung vor Ort . Der Zugang ist eine Ergänzung – kein Ersatz für den direkten Kontakt. Vorteile auch für neue Familien Das neue Eltern-Schüler-Portal ist nicht nur für bestehende Familien interessant. Er zeigt auch, wie wir arbeiten: strukturierte Organisation transparente Abläufe flexible Terminplanung persönliche Betreuung kombiniert mit digitalen Möglichkeiten Gerade im Vergleich zu vielen klassischen Nachhilfeangeboten wird damit deutlich, dass wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und moderne Lösungen in unseren Alltag integrieren. Einfach starten – wir helfen bei Fragen Der Zugang zum Portal ist ab sofort verfügbar und kann direkt unter www.lernsucks-app.com genutzt werden. Unsere Kunden haben per E-Mail einen Zugangslink erhalten - jetzt heißt es nur noch ein Passwort vergeben und los geht's. Sollte es Fragen zur Bedienung geben oder etwas unklar sein, stehen wir natürlich gern zur Verfügung und unterstützen bei den ersten Schritten. Wir freuen uns, mit diesem Schritt den Alltag für Eltern und Schülerinnen und Schüler noch ein Stück einfacher zu machen. Euer Lernsucks-Team
25. März 2026
Die letzten Wochen vor den Prüfungen haben begonnen, in diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du dich auf den letzten Metern gut vorbereiten kannst und wie wir dich mit unseren Prüfungsvorbereitungskursen in den Osterferien dabei unterstützen können.
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