LS-Förderung by Lernsucks
Manchmal reicht mehr Üben einfach nicht aus. Wenn Lesen, Schreiben, Rechnen oder das Lernen selbst dauerhaft schwerfallen, können andere Ursachen dahinterstecken.
Mit unserer systemischen Lerntherapie bei LRS, Dyskalkulie und ADHS unterstützen wir Kinder und Jugendliche individuell und mit Blick auf ihre ganz persönliche Lernsituation.
Dabei geht es nicht darum, einfach noch mehr zu lernen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien und Werkzeuge, die helfen, mit den eigenen Schwierigkeiten besser umzugehen – in der Schule, zu Hause und im Alltag.
Wenn Lernen immer wieder schwer fällt...
Schlechte Noten bedeuten nicht automatisch, dass eine Lernstörung vorliegt. Und nicht jedes Kind, das Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen hat, braucht eine Lerntherapie.
Hellhörig kann man aber werden, wenn bestimmte Probleme trotz Übung und Unterstützung dauerhaft bestehen, der Lernaufwand immer größer wird oder Frust und Unsicherheit zunehmen.
Genau deshalb schauen wir zunächst gemeinsam auf die Situation: Was fällt schwer? Was funktioniert gut? Wo liegen die Stärken? Und welche Unterstützung ist wirklich sinnvoll?
Manchmal lautet die Antwort Lerntherapie. Manchmal empfehlen wir ganz bewusst, es zunächst mit gezielter Nachhilfe zu versuchen.
Lerntherapie vor Ort
Unsere Lerntherapie bieten wir an allen drei Lernsucks-Standorten an:
📍
Zwickau
Dr.-Friedrichs-Ring 25, 08056 Zwickau
📍
Lichtenstein
Obere Straße 29, 09350 Lichtenstein/Sachsen
📍
Hohenstein-Ernstthal
Conrad-Clauß-Straße 1c, 09337 Hohenstein-Ernstthal
Lernen verstehen. Gezielt unterstützen.
Was sind eigentlich Teilleistungsstörungen?
Von einer Teilleistungsstörung spricht man vereinfacht gesagt, wenn ein Kind in einem bestimmten Bereich des Lernens deutlich größere Schwierigkeiten hat, obwohl andere Bereiche altersgerecht entwickelt sein können.
Dazu gehören beispielsweise:
LRS / Lese-Rechtschreib-Störung
Lesen und Schreiben können trotz Übung dauerhaft große Schwierigkeiten bereiten.
Dyskalkulie / Rechenstörung
Zahlen, Mengen und grundlegende mathematische Zusammenhänge bleiben oft schwer verständlich.
Auch ADHS kann das Lernen erheblich beeinflussen – beispielsweise durch Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Konzentration, Organisation oder Impulskontrolle.
Wichtig ist uns dabei: Eine Diagnose beschreibt nicht, was ein Kind kann oder nicht kann. Sie kann aber helfen zu verstehen, warum bestimmte Dinge schwerfallen und welche Strategien weiterhelfen können.
Systemische Lerntherapie - was bedeutet das?
Stell dir Lernen ein bisschen wie den Bau eines Hauses vor.
Über die Jahre entstehen immer neue Etagen. Doch wenn das Fundament an einigen Stellen nicht richtig trägt, hilft es irgendwann nicht mehr, einfach oben weiterzubauen.
In der Lerntherapie schauen wir deshalb auch auf die Grundlagen. Wir arbeiten an Fähigkeiten, die für Lesen, Schreiben, Rechnen und erfolgreiches Lernen benötigt werden – verlieren dabei aber den aktuellen Schulstoff nicht aus den Augen.
Wir stärken also das Fundament und sorgen gleichzeitig dafür, dass die aktuelle Etage weitergebaut werden kann.
Systemisch bedeutet für uns außerdem, dass wir nicht nur das Kind während einer einzelnen Förderstunde betrachten. Lernen findet schließlich in vielen Lebensbereichen statt.
Deshalb gehört die Zusammenarbeit mit den Eltern fest zu unserer Lerntherapie. Wenn es sinnvoll ist, beziehen wir auch Schule und weitere Beteiligte mit ein.
Unser Ziel: Strategien, die auch außerhalb unserer Räume funktionieren.
Eine Lerntherapiestunde allein verändert noch keinen Schulalltag.
Deshalb möchten wir Kindern und Jugendlichen Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie ihre individuellen Herausforderungen zunehmend selbst bewältigen können.
Das können Lernstrategien, methodische Hilfen, neue Herangehensweisen oder ganz praktische Lösungen für den Schulalltag sein.
Wenn ein Kind merkt: „Ich kann das vielleicht anders lösen“, verändert sich häufig noch etwas anderes – das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
So läuft Lerntherapie bei uns ab.
1. Kennenlernen & Beratung
Am Anfang steht ein persönliches Gespräch. Gemeinsam schauen wir uns die aktuelle Situation an und klären, ob Lerntherapie überhaupt der passende Weg sein könnte.
Eine bereits bestehende Diagnose kann dabei eine wichtige Grundlage sein. Für eine Lerntherapie auf Selbstzahlerbasis ist sie bei uns jedoch nicht grundsätzlich Voraussetzung.
2. Befundung
Entscheidet sich eine Familie für die Lerntherapie, schauen wir genauer hin: Wo steht das Kind? Welche Grundlagen sind vorhanden? Wo liegen Schwierigkeiten – und genauso wichtig: Wo liegen seine Stärken?
Auf dieser Grundlage planen wir die weitere Förderung.
3. Individuelle Lerntherapie
Die Förderung orientiert sich am Entwicklungsstand und an den konkreten Schwierigkeiten des Kindes. Gleichzeitig behalten wir den aktuellen Unterrichtsstoff im Blick, damit die Unterstützung auch im Schulalltag ankommt.
4. Austausch
Unsere Lerntherapeuten stehen regelmäßig mit den Eltern im Austausch. Wenn es sinnvoll ist, arbeiten wir auch mit Schulen, Jugendämtern und weiteren Beteiligten zusammen und nehmen beispielsweise an Hilfeplangesprächen teil.
Nachhilfe oder Lerntherapie?
Nicht immer ist diese Frage auf Anhieb eindeutig – und das muss sie auch nicht sein.
Weil bei Lernsucks Nachhilfe und Lerntherapie eng zusammenarbeiten, können wir gemeinsam schauen, welche Form der Unterstützung gerade sinnvoll ist.
Wenn unsere Nachhilfelehrer den Eindruck haben, dass hinter anhaltenden Schwierigkeiten mehr stecken könnte, sprechen wir mit den Eltern. Bei Bedarf kann einer unserer Lerntherapeuten den Schüler im Rahmen einer Einheit kennenlernen und eine erste Einschätzung geben.
Umgekehrt muss aus einer Schwierigkeit nicht automatisch eine Lerntherapie werden. Gerade bei leichteren Problemen kann gezielte Nachhilfe vollkommen ausreichend sein.
Uns geht es nicht darum, möglichst viel Förderung anzubieten. Sondern die richtige.
Zwei Lerntherapeuten. Ein gemeinsamer Blick.
Aktuell arbeiten bei Lernsucks zwei Lerntherapeuten mit Kindern und Jugendlichen.
Dabei verbindet unsere LS-Förderung lerntherapeutische Arbeit, fachliche Förderung und eine enge Zusammenarbeit mit den Familien.
Denn am Ende geht es nicht darum, dass ein Kind nur bei uns gut zurechtkommt.
Es soll auch ohne uns besser zurechtkommen.
Ihr seid euch noch nicht sicher?
Vielleicht gibt es bereits eine Diagnose. Vielleicht beobachtet ihr seit einiger Zeit Schwierigkeiten. Oder ihr könnt gerade einfach noch nicht einschätzen, ob Nachhilfe oder Lerntherapie der richtige Weg ist.
Dann meldet euch bei uns. In einem ersten, unverbindlichem Beratungsgespräch schauen wir gemeinsam auf eure Situation und besprechen, welche nächsten Schritte sinnvoll sein können.
